Bischofswort-Archiv

Vorbild und Richtschnur
Bei der Priesterweihe betet der Bischof im Weihegebet: „Erneuere in ihnen den Geist der Heiligkeit. Das Amt, das sie aus deiner Hand, o Gott, empfangen, die Teilhabe am Priesterdienst, sei ihr Anteil für immer. So sei ihr Leben für alle Vorbild und Richtschnur.“
Erfüllt von großer Freude
Jesus lebt. So lautet die Botschaft vom Ostermorgen. Im 24. Kapitel seines Evangeliums erzählt Lukas, wie die beiden Jünger, die auf dem Weg nach Emmaus sind, ihrem unbekannten Begleiter von den Frauen berichten, die am leeren Grab waren. Ihnen seien Engel erschienen und hätten gesagt, „er lebe“ (Vers 23).
Prophet an der Schwelle des 3. Jahrtausends
Ein Bild, das um die Welt ging: der schlichte Holzsarg mit dem aufgeschla-genen Evangelium wirkte fast verloren auf dem weiten Rund des Peters-platzes. Als Papst Johannes Paul II. nach langer geduldig ertragener Krankheit am 2. April 2005 starb, kamen in Rom so viele weltliche und geistliche Führer zusammen wie noch nirgends zuvor. Und aus dem Volk, das ihm zu Millionen die letzte Ehre erwies, erscholl der Ruf „Santo subito!“ – „Heiligsprechung jetzt“.
In Sorge um Priesterberufungen
Am 4. Sonntag der Osterzeit begegnen wir im Evangelium ((Joh 10, 11-18) Jesus Christus als dem Guten Hirten, der seine Herde nicht verlässt. Ich nehme diesen Weltgebetstag für geistliche Berufe zum Anlass, um Sie, lie-be Leserinnen und Leser, in meine größte Sorge mit einzubeziehen, die mir mitunter schlaflose Nächte bereitet: die um Priesterberufungen.
Miserere
Im Bilderzyklus „Miserere“ des französischen Malers Georges Rouault gibt es eine Grafik über den Tod, die von großer Aussagekraft ist. Im Vordergrund des Bildes sieht man einen Menschen, der im Sterben liegt. Es wird dunkel um ihn und er ist ganz allein. Auf dem Bild sind zwar noch andere Menschen zu sehen, aber sie bleiben unbeteiligt im Hintergrund. Sie gehen ihrer Arbeit nach, unterhalten sich, haben zu tun.
Glaube ist konkret
Wer einmal eine Reise in das Heilige Land gemacht hat, wird möglicherweise auch den Weg Jesu von Betanien über den Ölberg nach Jerusalem gegangen sein und dabei das faszinierende Panorama der Altstadt vor Augen gehabt haben. Auf diesem Weg kommt man auch nach Betfage. Hier wird, von einer Kirche überbaut, auch jener Stein gezeigt, auf dem Jesus gesessen und gewartet haben soll, bis man ihm den erbetenen Esel gebracht hat.
Schweigeanruf
Irgendwann ganz frühmorgens, noch in der Nacht, schellte das Telefon. Ein wenig verstört, weil aus dem Schlaf gerissen, habe ich mich gemeldet – und bekam keine Antwort. Es war nicht das erste Mal, dass ein Anrufer stumm blieb.
Zur Stellung der Frau in der Kirche
Die deutschen Bischöfe haben in dem Wort „Zu Fragen der Stellung der Frau in Kirche und Gesellschaft“ vom 21.09.1981 folgende theologische Leitlinie für das Verständnis und Verhältnis von Männern und Frauen in der Kirche dargelegt: „Mann und Frau sind gleich als Person“ (S. 8), „in der Ausprägung ihres Menschseins verschieden“ (S. 12) und aufgrund dieser anthropologischen Unterscheidung „auf gegenseitige Partnerschaft angewiesen“ (S. 16).
Das Gespräch suchen
Im ersten Brief an die Korinther schreibt Paulus (12, 4-7. 12 f): „Es gibt verschiedene Gnadengaben… Es gibt verschiedene Dienste… Es gibt verschiedene Kräfte… Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt… Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat…: So ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen.“
Nachfolge
Die alttestamentliche Lesung (1 Sam 3, 36 – 10.19) und das Evangelium (Joh 1, 35-42) des kommenden Sonntags sind eng aufeinander bezogen: Die Lesung schildert die Berufung des jungen Samuel zum Propheten, im Evangelium berichtet Johannes von der Berufung der ersten Jünger in die Nachfolge Jesu. Es fällt auf, dass beide Male ein dritter eingeschaltet ist, der Hilfestellung leistet:
Aktuelle Meldungen
Papst Benedikt dankt für Geburtstagswünsche
Für die Wünsche aus Anlass seines 85. Geburtstages hat Papst Benedikt XVI. dem Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen durch einen von Erzbischof Angelo Becciu unterzeichneten Brief seinen Dank übermittelt.Weihbischof Diez weiht Filialkirche in Gerstengrund
Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez wird am Mittwoch, 16. Mai, um 17.30 Uhr die Filialkirche Maria Hilfe der Christen in Gerstengrund weihen.Bischof Algermissen beim Katholikentag in Mannheim
Bischof Heinz Josef Algermissen wird am Samstag, 19. Mai, am Vormittag den Stand des Bistums Fulda auf dem 98. Deutschen Katholikentag in Mannheim besuchen.Feiertagsgedanken in hr1
Innerhalb des Magazins „hr1 am Feiertag“ wird Pfarrer Manuel Neumann (Meerholz-Hailer) an Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 17. Mai, um 7.45 Uhr im zehnminütigen Verkündigungsbeitrag „Feiertagsgedanken“ die Ansprache halten.„Moment mal!“ in hr3
Innerhalb der Verkündigungssendung „Moment mal!“ im 3. Programm des Hessischen Rundfunks (hr3) wird am 15. und 17. sowie am 20. Mai Oberstudienrat i. K. Klaus Depta (Fulda) zu hören sein.RSS-Feeds abonnieren
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